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Mein musikalischer Werdegang

Ich bin schon als Kleinkind von meinen Eltern, die gerne mit uns Volkslieder sangen, musikalisch geprägt worden. Fünf-jährig schickten mich meine Eltern zur musikalischen Früherziehung, die durch Glockenspielunterricht repräsentiert wurde. Mit sieben Jahren erlernte ich das Bockflötenspiel und mit Neun folgte der Klavierunterricht. Ich hatte das Glück an einen Jazzpianisten geraten zu sein, der mich im Improvisieren und Songs schreiben förderte. Mit elf Jahren sang und spielte ich in meiner ersten Band Carpe Diem, eine Mädchengruppe, die in Gottesdiensten und an Hochzeiten auftrat und nicht zuletzt gekleidet im Kelly Family Look in den lokalen Fußgängerzonen für Aufsehen- und hören sorgte.

Ich begann mit Hilfe des Klaviers meine eigenen Lieder zu komponieren und sang mit 13 Jahren zum ersten Mal auf öffentlichen Bühnen zusammen mit meiner Schwester Eva.

Mit 17 Jahren gründete ich meine eigene Band Midnight Symphonie im Stil des klassischen und epischen Metals, mit der ich als Sängerin und Keyboarderin wöchentlich zu Hause im Keller probte, so dass die Wände wackelten. Parallel nahm ich mit 15 meinen ersten Gesangsunterricht  an der Musikschule Lauda bei Claudia Bär.

Meine Liebe zur Klassik entdeckte ich während meines Highschool Years in Kanada in einem Bach-Kinderchor und nach meiner Rückkehr im Musikunterricht des Martin Schleyer Gymnasiums beim Anhören bedeutender vokaler Werke. Nach dem Abitur besuchte ich für ein Jahr die Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg, um mich auf die Aufnahmeprüfung für Schulmusik an der Musikhochschule vorzubereiten. Es folgten zwei Jahre Lehramtstudium Englisch / Musik an Realschulen in Bamberg. Nach bestandener Aufnahmeprüfung konnte ich endlich mein Schulmusikstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg aufnehmen.

Nach Beendigung des Studiums arbeitete ich an der Montessori-Mittelschule in Schweinfurt als Musiklehrerin- und Bandcoach. Da ich als Musiklehrerin in Baden-Württemberg noch ein weiteres Unterrichtsfach brauche und die Vorbereitung dieses Erweiterungsfachs (in meinem Fall Französisch) mir zu lange dauern würde, habe ich meine Lehrerkarriere beendet und mich mit meinen eigenen Fähigkeiten und Talenten selbstständig gemacht. Diesen Schritt habe ich nie bereut.

Beruf und Berufung

Meine freiberuflichen Aktivitäten gliedern sich in vier Hauptbereiche:

Beerdigungssingen, Chorleitung, Gesangs-, Klavier- und Blockflötenpädagogik und last but not least mein Konzertgesang als Solistin oder im Quartett bei überwiegend kirchenmusikalischen Werken.

Ich betrachte mein musikalisches Wirken als Beruf und Berufung. Das wird mir bei jeder Chorprobe, jedem Beerdigungssingen, jeder Unterrichtsstunde die ich erteile und bei jeder Probe mit meinen Kollegen sowie bei meinen Konzerten bewusst.

Gesangsausbildung

Was mich zum klassischen Gesang gebracht hat

Gepackt hat mich das Fieber des klassischen Gesangs in der 13. Klasse, als ich mit meiner Klassenkameradin und guten Freundin Helena Goldt » ein Referat über Mendelssohn und Humperdinck vorbereitet habe, bei dem wir von beiden Komponisten Duette sangen.

Wir waren beide bei der gleichen Lehrerin, Heike Sandhöfner, die uns auf unseren Auftritt vor der Klasse vorbereitet hat. Begeistert hatten mich auch die wunderschönen Arie Antique, eine Sammlung kurzer italienische Arien aus der Barockzeit.

 

In der Welt der klassischen Berufssänger

Während ich mich nach dem Abitur in der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg auf mein Schulmusikstudium vorbereitete, machte Helena Goldt ein freiwilliges kulturelles Jahr in München, um sich nebenbei auf ihr Gesangsstudium vorzubereiten. Regelmäßig besuchte ich sie in München, wie zogen gemeinsam von Professorin zu Professor um vorzusingen und von Ihnen ein paar Tipps zu erhaschen.

Von einigen Professoren wurde auch ich zum Gesangsstudium ermutigt.

Als Helena ein Jahr später anfing an der Musikhochschule in Augsburg Gesang zu studieren und ich währenddessen an meinen Klavierkünsten in Bamberg feilte, besuchte ich sie weiterhin und hospitierte dort aufmerksam im Gesangsunterricht ihrer Kommilitonen.

 

Der Gesang während und nach meiner Studienzeit

Nachdem ich nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Weimar, Mannheim und Würzburg, mein Schulmusikstudium in Würzburg aufgenommen hatte, blieb der klassische Gesang mein Steckenpferd. Ich wurde von einer sehr guten Lehrerin, Angelika Hiller unterrichtet, die mich an der Hand nahm und mit mir unter anderem außergewöhnliche, unbekannte Lieder, Duette und Arien vorbereitete. Im Zentrum unserer Zusammenarbeit stand jedoch das Kunstlied.

Ich hatte dafür solch eine Begeisterung entwickelt, dass ich bei Prof. Karl-Peter Kammerlander, Professor für künstlerische Liedgestaltung drei Meisterkurse in Folge besuchte, in denen ausschließlich Kunstlieder erarbeitet wurden, Brahms, Schubert, Schumann, Wolf, Reger und wie sie alle heißen...

Auch der Oratorien- und kirchenmusikalische Gesang entwickelte sich während dem Studium zu einer meiner Leidenschaften. Ich trat in Kirchen als Solistin und im Quartett auf, was ich bis heute ausübe. Meine Begeisterung für Oratoriengesang gipfelte im März 2016 in einem Meisterkurs, den Prof. Lioba Braun anhand der Musik von Bachs H-moll-Messe erteilte.

Obwohl ich wegen Erkältung nicht zur Aufnahmeprüfung antreten konnte, profitierte ich musikalisch und gesangspädagogisch sehr beim Zuschauen und Zuhören des Unterrichts, der auf einem sehr hohen Niveau stattfand.

Abgesehen von den Meisterkursen begleiten mich einige Gesangslehrer meines Vertrauens in meinem Lernprozess als Gesangsschülerin, denn aus Erfahrung weiß ich: Man lernt nie aus. Meine Empfehlung an alle Singbegeisterten: Der (klassische) Gesang ist ein Abenteuer, auf das es sich einzulassen lohnt!

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